Der Nachhaltigkeitsaktienfonds PRIMA – Global Challenges liegt 2019 mit mehr als 20 Prozent im Plus und bietet weiterhin gute Einstiegschancen

Es war das „letzte Hurra“ von EZB-Präsident Mario Draghi. Die Europäische Zentralbank hat die Strafzinsen für Einlagen von Banken auf minus 0,5 Prozent erhöht und wird ab November wieder ihre monatlichen Anleihekäufe fortsetzen. Die Sparzinsen werden über Jahre hin niedrig bleiben, das ist sicher. Wahrscheinlich bleiben sie bei null Prozent. Für Sparbuch-Sparer ist das die reine Katastrophe, für Aktienanleger aber fast wie ein Geschenk. Denn die ultralockere Geldpolitik treibt die Börsenkurse. Eigentlich müsste man sagen: „Danke, Mario Draghi, Sie haben uns einen großen Gefallen getan!“
Nun, ganz so einfach ist die Situation nicht. Der Handelskonflikt zwischen den USA und China lastet auf den Märkten, zuletzt kam noch der Öl-Schock nach dem Drohnenangriff auf eine saudi-arabische Raffinerie hinzu. Und dann die schwächelnde Konjunktur. Doch ist es wirklich so schlimm um die Konjunktur bestellt? Bundesbankpräsident Jens Weidmann hält die jüngsten EZB-Beschlüsse für „über das Ziel hinausgeschossen“. Zitat: „Die wirtschaftliche Lage ist nicht wirklich schlecht, die Löhne steigen deutlich und die Gefahr einer Deflation, also dauerhaft sinkender Preise und Löhne, ist nicht zu erkennen“.

Ist die Konjunkturdelle nur ein „Rezessiönchen“?

Weidmann steht in seiner Einschätzung nicht allein. Denn die USA scheinen noch weit von einer Rezession entfernt zu sein. Und für den Euroraum rechnet der Internationale Währungsfonds (IWF) mit einer Zunahme des realen Bruttoinlandsprodukts von immerhin 1,3 Prozent. Vor allem Frankreich hält sich wegen der Reformen von Staatspräsident Macron gut. Allein Italien und Deutschland haben Probleme. Die deutsche Wirtschaft wird wohl in eine Rezession schlittern, wenn auch wohl nur in eine technische und eher kleine. Vielleicht könnte man sie als ein „Rezessiönchen“ bezeichnen. Nach zehn Jahren Hausse ist dies aber nicht wirklich überraschend. Auch die vielen Gewinn- und Umsatzwarnungen der letzten Monate sollten dazu führen, dass sich die Restrukturierungsmaßnahmen der Unternehmen in absehbarer Zeit auszahlen.

„Stiftungsfonds des Jahres“ für Privatanleger

Trotzdem: Für viele Anleger ist die momentane Lage an den Märkten nervenaufreibend und belastend. Auch Anleihen und Immobilien sind mittlerweile so teuer geworden, dass sie kaum noch rentieren. Doch gerade in solch unruhigen Zeiten sollte man als Anleger mutig sein und antizyklisch in Aktien investieren. Noch immer gilt die alte Regel von Investorenlegende Warren Buffet: „Investiere, wenn die anderen ängstlich sind.“ Denn dann sind die Kurse niedrig, und man kann sich zu günstigen Preisen an Unternehmen und ihren Gewinnen beteiligen. Mit dem PRIMA – Global Challenges investieren Anleger aber nicht nur weltweit in Aktien, sondern besonders auch in eine nachhaltige Entwicklung, denn die einzelnen Werte im Fonds werden nach strengen Regeln ausgesucht. Nicht zuletzt deshalb wurde der Fonds vom Fachmagazin „RenditeWerk“ als „Stiftungsfonds des Jahres“ in der Kategorie „Beste Beimischung“ ausgezeichnet. Zur Begründung für die Auszeichnung heißt es: „Der PRIMA – Global Challenges produziert für einen Aktienfonds erstaunlich stabile und hohe Erträge. Selbst das schwierige Börsenjahr 2018 wurde hervorragend und besser als die allermeisten defensiveren Fonds gemeistert.“ Eine Performance von über 20 Prozent im aktuellen Jahr, das bisher wahrlich nicht einfach war, spricht eine deutliche Sprache. Bedenkt man zudem, dass Stiftungen meist konservativ ausgerichtet sind und Risiken zu minimieren versuchen, sollte sich der Fonds als Basisinvestment für jeden Privatanleger mit einem längeren Anlagehorizont eignen.