Nachhaltigkeitsaktienfonds PRIMA – Global Challenges bietet gute Einstiegschance in turbulenten Börsenzeiten

Die Zeit an der Börse ist im Moment nichts für schwache Nerven. Doch in solchen Phasen gilt die alte Devise: Ruhe bewahren! Und an den Leitspruch von Investmentlegende Warren Buffet denken, der als eines der Geheimnisse seines Erfolgs einmal sagte: „Sei gierig, wenn andere Angst haben!“. Oder, wie es der alte Bankier Carl Mayer von Rothschild ausdrückte: „Kaufe, wenn die Kanonen donnern, verkaufe, wenn die Violinen spielen!“ Damit ist er unfassbar reich geworden. Denn er nutzte die Angst der anderen, wenn sie sich in turbulenten Zeiten von ihren Aktien trennten, und konnte so gute Unternehmen bzw. deren Aktien günstig erwerben, wenn diese entsprechend gefallen waren. Die Zeit spielte für ihn.

So ähnlich kann man aktuell auch die Situation an den Börsen bewerten. Denn es sind verschiedene Gründe, die für die derzeit unruhige Zeit verantwortlich sind. Da ist zum einen der Handelskrieg zwischen den USA und China. Gleich mit dem ersten Septembertag haben sich Washington und Peking gegenseitig mit weiteren Strafzöllen belegt. Und die nächste Eskalationsstufe ist für Dezember schon vorprogrammiert. US-Präsident Donald Trump meint zwar, diesen Kampf gewinnen zu können. Aber China ist nicht Mexiko, welches man mal kurz mit einem Handelskrieg und entsprechenden Drohungen in die Knie zwingen kann. Da ist Peking ein ganz anderes Kaliber. Dieser Kampf strahlt mittlerweile auf die gesamte weltweite Konjunktur aus. Ein Umstand, der die Aktienmärkte rund um den Globus in Mitleidenschaft gezogen hat. Und die Angst der Investoren wächst. Denn die Konjunktur schwächelt jetzt auch in den USA. So hat Der ISM-Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe in den USA im August überraschend nachgegeben. Zum ersten Mal seit drei Jahren sank der Stimmungsindikator unter die Expansionsschwelle von 50 Punkten. Dabei verschlechterten sich alle Teilbereiche. Besonders besorgniserregend ist jedoch der Rückgang neuer Aufträge auf ein Siebenjahrestief, was auf eine schwache zukünftige Entwicklung schließen lässt. Die Sorgenfalten der Anleger werden entsprechend tiefer.

Belastende Faktoren geben die Richtung vor

Es gibt aber noch andere Faktoren, die derzeit wie Blei auf den Märkten liegen. So steht der Brexit in wenigen Wochen vor der Tür. Oder doch nicht? Premierminister Boris Johnson will zwar das britische Parlament aussperren, hat aber mittlerweile die Mehrheit im Parlament verloren, um seinen „No-Deal“ durchzubringen. Vielleicht wird ja am 15. Oktober neu gewählt. Die Unsicherheit bleibt.
Und in Deutschland droht eine sogenannte „technische Rezession“. Das bedeutet, dass die Wirtschaft zwei Quartale hintereinander schrumpft, was sehr wahrscheinlich ist. Es wäre die erste Rezession seit 2013. Im produzierenden Gewerbe ist sie bereits da. So meldet der Branchenverband VDMA seit sieben Monaten sinkende Auftragseingänge und die Industrieproduktion war seit November jeden Monat rückläufig.

Megatrends Aktien und Nachhaltigkeit: Geduld zahlt sich aus

Was tun in einer solchen Situation? In Aktien investieren! Und Geduld haben. Denn die Konjunktur wird sich wieder erholen, und der Handelsstreit wird irgendwann wieder beendet sein. Nur wann, das kann niemand sagen. Investiert man aber in einen global anlegenden Aktienfonds wie den PRIMA – Global Challenges, kann man diese Situation zu seinem Vorteil nutzen. Denn wie bei allen Fonds, sollte man einen Zeithorizont von mindestens fünf Jahren mitbringen. Bis dahin wird US-Präsident Donald Trump nicht mehr im Amt sein. Und die Konjunktur wird sich bis dahin wieder erholen. Die Zeit arbeitet für die Anleger.

Natürlich wird auch der PRIMA – Global Challenges weiterhin mal Schwankungen unterliegen. Aber in der derzeit unruhigen Marktphase hat er sich als durchaus robust erwiesen. Er musste zwar im abgelaufenen Monat auch Verluste hinnehmen, liegt mit einem Plus von 16,94 Prozent seit Jahresanfang aber weiterhin im Vorderfeld seiner Vergleichsgruppe. Und er schnitt bisher auch besser als der DAX und der Eurostoxx 50 ab, die bei einem Plus von 13, bzw. 14,1 Prozent liegen. (Stichtag: 31.8.2019)

Es waren vor allem US-amerikanische Werte, die bisher für die gute Performance des PRIMA – Global Challenges gesorgt haben. Seit Anfang des Jahres liegt etwa der Solar-Konzern SunPower mit einem Plus von rd. 165 Prozent vorne, gefolgt vom Chiphersteller Advanced Micro Devices mit 87 Prozent und Xerox mit knapp 70 Prozent. Dagegen mussten Unternehmen wie der deutsche Vossloh-Konzern und der französische Hersteller von homöopathischen Produkten, Boiron, zum Teil kräftig Federn lassen. Es läuft halt nicht immer alles rund an den Börsen.

Erdwärme und E-Mobilität sorgen für positive Überraschungen

Es sind immer wieder diese positiven Überraschungen, die besonders von Unternehmen kommen, die auf nachhaltiges Wirken setzen. Im August waren das Ormat und Firstgroup, die beide nicht unbedingt im Fokus der breiten Öffentlichkeit stehen. Ormat Technologies ist ein amerikanisches Unternehmen, das Geothermiekraftwerke, also Erdwärmekraftwerke, baut und betreibt. Hier hat sich der Kurs um über 12 Prozent verteuert, da das Unternehmen sehr gute Quartalszahlen vorlegen konnte. Und das britische Transportunternehmen First Group, das vermehrt auf umweltfreundliche Antriebe für seine Fahrzeuge setzt, profitierte von einer Analystenempfehlung von JP Morgan Cazenove, die der Aktie des im schottischen Aberdeen ansässigen Unternehmen zu einem zweistelligen Kursanstieg verhalf.

Die Beispiele zeigen: Auch in schwierigen Zeichen gibt es Unternehmen, die nachhaltig wirtschaften und erfolgreich sind. Das lässt uns weiterhin positiv in die Zukunft schauen – auch wenn ab und zu mal ein Rückschlag hingenommen werden muss.