Der Nachhaltigkeitsaktienfonds PRIMA – Global Challenges profitiert vom Trend zum „Green Investing“
Klima-Gipfel, Klima-Aktionsplan, das Klimapaket der Bundesregierung, Greta Thunbergs Wutrede vor den Vereinten Nationen – Klima- und Umweltschutz sind global das große Thema unserer Zeit. Kein Tag vergeht, an dem sie nicht die Schlagzeilen rund um den Globus beherrschen. Und das zurecht, denn unbestritten ist der Schutz unserer Umwelt, allen Unkenrufen vor allem populistischer Parteien zum Trotz, eine der dringendsten globalen Herausforderungen unserer Zeit.

Klimaschutz: Amazon und Google als Vorreiter
Auch in der Wirtschaft ist das Thema angekommen. Immer mehr Konzerne stehen dem Klima- und Umweltschutz aufgeschlossen gegenüber und stellen das Nachhaltigkeitsprinzip in den Vordergrund ihres Handelns. So hat Onlinehändler Amazon jetzt 100.000 Elektro-Vans beim amerikanischen Start-up Rivian bestellt. Der Auftrag ist Teil des Plans von Amazon-Chef Jeff Bezos, sich als Klima-Pionier neu zu erfinden. In Washington hat der reichste Mann der Welt einen entsprechenden Plan vorgestellt. Er will bereits im Jahr 2024 zu 80 Prozent auf erneuerbare Energien setzen und im Jahr 2030 bei Sonnen- und Windenergie das 100-Prozent-Ziel erreichen. Bis 2040 will Amazon komplett CO2-neutral operieren. Geplant ist zudem eine 100-Millionen-Dollar-Investition in die Wiederaufforstung von Wäldern.
Auch Google engagiert sich in vielen Projekten. In seinem Blog zum Aktionstag der Fridays-for-Future-Bewegung kündigte Google-Chef Sundar Pichai den „größten Einkauf von erneuerbaren Energien in der Geschichte“ an. Der Internet-Konzern werde insgesamt 1600 Megawatt Ökostrom aus Amerika, Chile und Europa beziehen. „Zusammengenommen werden diese Transaktionen unser weltweites Portfolio an Wind- und Solarenergieverträgen um mehr als 40 Prozent auf 5500 MW erhöhen“, schrieb Pichai. Das entspricht der Kapazität von gut einer Million Solardächern.

Aktiver Klimaschutz führt langfristig zur Outperformance
Die Beispiele ließen sich beliebig fortführen. Versicherungen wie die Allianz und andere Investoren investieren Milliarden in nachhaltige Geldanlagen. Auch wenn man das Gefühl bekommen kann, dass im Zuge der Klima- und Umweltschutz-Diskussion jetzt jeder auf den „grünen Zug“ aufspringen will, das Thema hat für viele Firmen schon seit vielen Jahren unternehmerische Priorität. Und es scheint sich zu lohnen, wie eine Untersuchung der Deutschen Bank zur Auswirkung der Klimadebatte auf die Entwicklung der Aktienkurse jüngst ergeben hat. Weltweit wurden fünf Millionen Seiten Geschäftsberichte von 1.600 Unternehmen sowie alle veröffentlichten Nachrichten-Artikel von Dow Jones der vergangenen zwei Jahrzehnte analysiert. Ergebnis: Die Aktienkurse von Unternehmen, bei denen die positive Berichterstattung zum Thema Klimawandel besonders zunahm, schnitten über die vergangenen 20 Jahre im Schnitt 26 Prozent besser ab als die Masse der im Weltaktienindex MSCI World gelisteten Unternehmen. Am deutlichsten reagierten die Sektoren Technologie, Gebrauchsgüter und Gesundheit. Und dieser Trend hat wegen der hohen öffentlichen Aufmerksamkeit beste Chancen, noch lange anzuhalten. Ein echtes Evergreen! Sowohl Konsumenten als auch Investoren fordern immer mehr Klimaengagement. Unternehmen, die dies ignorieren, werden mit hoher Wahrscheinlichkeit langfristig zurückbleiben. Ein Beleg für diese These ist auch die Wertentwicklung unseres weltweit anlegenden Nachhaltigkeitsaktienfonds PRIMA – Global Challenges. Der Fonds performt seit Jahren besser als der Durchschnitt der meisten anderen globalen Aktienfonds.

ESG-Beispiel Vestas: „E“ allein reicht nicht!
Doch Klima- und Umweltschutz bilden nur einen der drei mit „ESG“ – Environment, Social, Governance – bezeichneten Bereiche. Wie wichtig auch die soziale Komponente ist, zeigt die jüngste Portfolioänderung im Fonds PRIMA – Global Challenges, bei welcher die Beteiligung am dänischen Anbieter von Windkraftanlagen Vestas verkauft wurde. Dem Unternehmen werden Versäumnisse im Gesundheits- und Sicherheitsmanagement seiner Produktionsstätte für Rotorblätter im spanischen Daimiel vorgeworfen. Vestas verstößt damit gegen die strengen Nachhaltigkeitskriterien des Fonds. Schon zuvor war SAP wegen Korruptionsvorwürfen in seiner südafrikanischen Niederlassung aus dem Fonds entfernt worden, ebenso wie Accenture, einer der größten Managementberatungs-, Technologie- und Outsourcing-Dienstleister, der die US-Armee beraten hatte. Korruption oder Rüstung widersprechen einer nachhaltigen Entwicklung der Welt und somit auch den Anlagekriterien des Fonds PRIMA – Global Challenges.

Übrigens: Den Platz von Vestas im Fonds hat Tarkett eingenommen. Das Unternehmen mit Sitz in Paris produziert und verkauft Bodenbeläge, von Teppichen und Holzböden bis hin zu Sportböden. Tarkett überzeugt, neben guten Zahlen, vor allem durch seine stimmige Strategie zur Verbesserung der Ressourceneffizienz bei den Produkten und in der Produktion selbst. Wie Vestas und alle anderen Unternehmen aus dem Portfolio bleibt es unter der Beobachtung des Fondsmanagements. Denn als Initiatoren des Fonds sind wir davon überzeugt: Nur wenn alle Nachhaltigkeitskriterien auf Dauer strikt eingehalten werden, kann der PRIMA – Global Challenges zu einem echten Evergreen werden.